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FDP fordert eine klare Strategie für Ortsmitte, Nahversorgung und Gewerbe

Die FDP fordert die Erweiterung des Schmiedeplatzes und eine klare Strategie für Nahversorgung und Wirtschaft, damit Heikendorf auch mit 1.500 neuen Einwohnern eine lebendige Ortsmitte behält.

Heikendorf wächst – doch wie sichern wir künftig Nahversorgung und eine starke Ortsmitte? Die FDP fordert die Erweiterung des Schmiedeplatzes und eine Entwicklung mit Augenmaß.

FDP fordert eine klare Strategie für Ortsmitte, Nahversorgung und Gewerbe

Heikendorf steht vor großen Veränderungen. Mit der Entwicklung des Krischansbargs sollen rund 1.500 zusätzliche Einwohner nach Heikendorf kommen. Für die FDP ist deshalb klar: Jetzt muss auch die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde insgesamt gedacht werden.

„Wir haben gegen die Entwicklung des Krischansbargs gestimmt. Aber die Entscheidung ist getroffen – und jetzt ist es unsere Verantwortung, die Folgen dieser Entwicklung für Heikendorf mitzugestalten und die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen.“ so Gunnar Schulz, Fraktionsvorsitzender der FDP.

Denn eine Frage wird bislang aus unserer Sicht nicht ausreichend beantwortet:

Wo sollen die Menschen künftig einkaufen?

Aus der Vergangenheit lernen

Die Diskussion um die richtige Nahversorgung ist nicht neu. Vor einigen Jahren wurde über einen Lidl-Markt in der Heikendorfer Ortsmitte diskutiert. Die Gemeindevertretung entschied sich letztlich leider gegen diese Lösung.

Das ist insofern bemerkenswert, als die damalige Ortsentwicklungsplanung ausdrücklich die Bedeutung von Kundenfrequenz für die Dorfstraße betonte. Neben dem Schmiedeplatz war ein weiterer Lebensmittelmarkt als wichtiger Frequenzbringer vorgesehen - die sogenannte Knochenlösung.

Gunnar Schulz, Vorsitzender der FDP-Fraktion:

„Wir haben damals für Lidl in der Ortsmitte geworben. Die Mehrheit hat sich anders entschieden. Diese Entscheidung ist gefallen. Aber jetzt müssen wir auch über die Folgen für die Ortsentwicklung sprechen.“

Inzwischen wird in der Öffentlichkeit erneut über einen Lebensmittelmarkt außerhalb der eigentlichen Ortsmitte diskutiert.

Gleichzeitig wächst Heikendorf

Genau hier sieht die FDP Handlungsbedarf.

Wenn rund 1.500 Menschen zusätzlich in Heikendorf wohnen sollen, steigt auch die Nachfrage nach Lebensmitteln, Dienstleistungen und weiteren Angeboten des täglichen Bedarfs.

„Wir können nicht auf der einen Seite ein neues Quartier für 1.500 Menschen entwickeln und auf der anderen Seite die Auswirkungen auf unsere Nahversorgung und unsere Ortsmitte ausblenden“, sagt Schulz.

Die Frage sei deshalb nicht, ob Heikendorf Entwicklung brauche. Die Frage sei, wie diese Entwicklung gestaltet wird.

Schmiedeplatz muss erweitert werden

Für die FDP ist die Antwort eindeutig: Die Ortsmitte muss gestärkt werden.

„Wir sind klar pro Ortsmitte. Die Erweiterung des Schmiedeplatzes muss kommen. Eine lebendige Ortsmitte braucht einen starken Lebensmittelmarkt, Frequenz und attraktive Angebote.“

Der Schmiedeplatz könne dabei eine wichtige Funktion für den gesamten Ortskern übernehmen. Ein leistungsfähiger Lebensmittelmarkt ziehe Menschen in die Dorfstraße und unterstütze damit auch andere Geschäfte, Gastronomie und Dienstleistungen.

„Eine Ortsmitte lebt nicht allein von schönen Plätzen. Sie lebt von Menschen, die dort einkaufen, arbeiten und ihre Zeit verbringen.“

Gleichzeitig braucht Wirtschaft Platz

Zur wirtschaftlichen Entwicklung gehört für die FDP aber auch, den Unternehmen in Heikendorf Perspektiven zu geben.

Die FDP setzt sich deshalb für zusätzliche Gewerbeflächen südlich der B502 ein. Gerade für Handwerk, Mittelstand und Dienstleistungsunternehmen müsse es Möglichkeiten geben, sich weiterzuentwickeln.

„Wir brauchen beides: einen starken Ortskern und Flächen für unsere Betriebe. Der Einzelhandel gehört in die Ortsmitte. Ein Handwerksbetrieb mit Werkstatt und Lager braucht dagegen Platz für seine Entwicklung.“

Die entscheidende Frage

Für die FDP müssen die Entwicklung des Krischansbargs, die Nahversorgung, der Schmiedeplatz und die Gewerbeentwicklung zusammen betrachtet werden.

„Wenn Heikendorf um 1.500 Einwohner wächst, müssen wir heute darüber sprechen, wie unsere Gemeinde in zehn oder zwanzig Jahren aussehen soll. Dazu gehört ganz selbstverständlich auch die Frage, wo diese Menschen einkaufen und wie wir unsere Ortsmitte attraktiv halten.“

Die Position der FDP ist klar:

Pro Ortsmitte.
Pro Erweiterung des Schmiedeplatzes.
Pro gute Nahversorgung.
Pro neue Gewerbeflächen für unsere Betriebe.

„Wir wollen Entwicklung – aber die richtige Entwicklung am richtigen Ort. Heikendorf muss auch in Zukunft ein attraktiver Ort zum Leben, Einkaufen und Arbeiten bleiben.“